Meditation
Meditation ist eine Begegnung mit sich selbst in Stille. Ihre Schönheit und Kostbarkeit liegen in der Einfachheit, den gegenwärtigen Moment so sein zu lassen, wie er ist. Diese liebevolle Hinwendung führt direkt zu einer Stille und Weite, die unabhängig davon sind, was im Bewusstsein auftaucht.
Die Praxis der Meditation
‚In faith we sit and allow the experience of ourselves.‘ Richard Moss
In der Meditation wird das Gewahrsein auf die eigene Erfahrung gelenkt, z. B. auf den Atem oder auf Empfindungen im Körper. Um nicht in der Flut von Eindrücken und Erfahrungen zu versinken, gibt es eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die wie Landkarten und Wegweiser der inneren Landschaft zu verstehen sind. Das Beobachten des Atems dient dem Verankern der Aufmerksamkeit in der Gegenwart. Durch dieses „Verankern“ kann sich innere Sammlung und geistige Klarheit entfalten.
Der Fluss von Erfahrungen Schon nach kurzer Zeit des Meditierens bemerkt man, dass alle Erfahrungen, ob körperliche Empfindungen, Gefühle oder Gedanken, sich in einem Fluss befinden, der unentwegt weiterfließt: Die Erinnerung an einen Streit macht Platz für Wut oder Verletztheit, einer inneren Unruhe folgen Wachheit und Stille. Die Aufgabe des Meditierenden ist das urteilsfreie Beobachten und Zulassen all dieser inneren Bewegungen.
Bei sich ankommen Qualitäten wie Offenheit, Klarheit oder Mitgefühl sind nicht etwa vorgegebene Ziele, die es zu erreichen gilt und einer besonderen Anstrengung bedürfen. Sie sind vielmehr Orientierungspunkte, an denen wir uns ausrichten, ohne unsere jeweilige Erfahrung zu verändern oder abzulehnen. Jeden Moment aufs Neue üben wir uns darin, dem, was ist, zu vertrauen und ihm mit Offenheit und Wohlwollen zu begegnen. Selbst Erfahrungen wie Misstrauen und Widerstand haben ihren Platz und ihre Berechtigung. Wir erlauben uns, einfach zu sein – mit allem, was ist. Es ist dieses einfach Sein, welches Tiefe und Stille ermöglicht.
Inneres Lauschen Meditation ist eher ein Empfangen als ein Tun oder Erreichen. Wir lauschen dem Fluss von Erfahrungen, als würden wir, mit geschlossenen Augen an einen dicken Baumstamm gelehnt, dem Rauschen der Blätter im Wind lauschen, frei von jeder Mühe oder Absicht, irgendwo hin oder irgendwer sein zu müssen. Meditation will nichts von uns, will nichts verändern oder verbessern; sie zeigt uns, was ist, nicht, was sein sollte. Sie lädt uns ein, uns selbst zu begegnen, so wie wir sind – mit Offenheit, Mitgefühl und Vertrauen.
Geführte Meditationen
In diesen rund acht-minütigen geführten Meditationen bekommen Sie einen Eindruck, wie ich Meditation verstehe und anleite.
Vertrauen und Zulassen – deutsch
Atemmeditation – deutsch
Trusting and Allowing – englisch
Office Meditation
In der heutigen Arbeitswelt sind Stress, hohe Anforderungen und ständiger Leistungsdruck keine Seltenheit. Meditation am Arbeitsplatz bietet eine wirksame Möglichkeit, dem entgegenzuwirken und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig zu fördern.
Mehr zu Meditationen im Büro
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