Körperorientierte Psychotherapie

Mit dem Körper verstehen

Körperorientierte Psychotherapie

Körperorientierte Psychotherapie verbindet Körper und Psyche als Einheit. Sie nutzt Körperwahrnehmung zur Bearbeitung emotionaler Themen. Ziel ist, unbewusste Prozesse bewusst zu machen und Veränderungen zu fördern.

team member

Mit dem Körper verstehen

Körper und Seele sind untrennbar miteinander verbunden All unsere Lebenserfahrungen, Sehnsüchte, Verletzungen und Prägungen finden ihren Ausdruck in unserem Körper. Der Körper zeigt uns, durch welche Brille wir auf das Leben, auf uns selbst und auf andere schauen. Körpersprache und Körperhaltung, Gestik, Mimik und Stimme drücken unser Erleben oft unmittelbarer und direkter aus als es der Verstand mit Worten vermag. Wenn wir Angst haben, wird uns kalt und der Körper zieht sich zusammen. Liebe oder Freude bringen ein Leuchten in unsere Augen und ins Gesicht und eine Leichtigkeit in unsere Bewegungen.

Mit dem Körper verstehen Menschen, die zur Therapie kommen, wünschen sich eine spürbare Verbesserung ihres Lebensgefühls, der Qualität ihrer Beziehungen und Unterstützung im Lösen ihrer Konflikte. Kognitives Verstehen reicht jedoch nicht aus, um Dinge nachhaltig zu verändern und alte Wunden zu heilen. Wir müssen die Dinge, die uns bewegen, auch fühlen. Durch die Arbeit mit dem Körper wird das, was uns zutiefst bewegt, lebendig und erfahrbar. Hier liegt die Stärke von Körperpsychotherapie.

img

Selbst-Regulation mithilfe des Körpers

Wir nutzen den Körper, um Zugang zu oft verschollenen Gefühlen zu bekommen, ohne jedoch von ihnen überflutet zu werden. Indem wir ihnen auf der Ebene der Empfindungen im Körper begegnen, lernen wir, ihre Intensität zu regulieren und unsere Mitte wiederzufinden, sollten Wut, Trauer oder Angst uns vorübergehend aus der Bahn geworfen haben. Bewusstes Atmen, achtsame Berührung und die Resonanz mit dem Therapeuten können uns dabei maßgeblich unterstützen.

Gesunde Grenzen erschaffen Häufig gehen aktuelle Konflikte auf alte Verletzungen persönlicher Grenzen zurück. Ohne gesunde und klar kommunizierte Grenzen ist es uns kaum möglich, uns in Beziehungen sicher zu fühlen und uns zu öffnen. Wir können erst ‚Ja‘ sagen, wenn wir auch ‚Nein‘ sagen können. Die Arbeit mit dem Körper kann uns sehr genau Auskunft darüber geben, wo sich unsere Grenzen tatsächlich befinden.

Neue Erfahrungen machen Ein wichtiger Teil der Körperpsychotherapie besteht darin, alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu hinterfragen und neue positive Erfahrungen zu machen. Sie beschränkt sich also nicht nur darauf, alte und schmerzhafte Dinge aufzudecken. Dies bringt die Erkenntnisse aus der Therapiesitzung in den Alltag und in die Interaktionen mit anderen.

Innere Verbundenheit fördern Die Beziehung zu uns selbst ist die Basis von der aus wir die Welt und das Leben wahrnehmen und an ihr teilhaben. Eines der zentralen Themen in der therapeutischen Arbeit ist es, eine natürliche und wohlwollende Verbundenheit mit uns selbst zu fördern. Sie ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Auch hier gilt es, sie im Körper zu verankern, so dass sie mehr ist als nur eine Idee, die wir uns einreden, sondern erfahrbare Wirklichkeit.

img

Authentizität schafft Vertrauen

Damit Menschen sich in der Therapie öffnen können, braucht es Vertrauen und eine Atmosphäre von Sicherheit. Diese können entstehen, wenn wir uns gesehen, verstanden und angenommen fühlen. Mein Anliegen ist, dass ich in meiner Arbeit als Therapeut für mein Gegenüber authentisch und als Mensch greifbar bin. Nur so kann sich eine Beziehung zwischen uns entwickeln, die Vertrauen ermöglicht und einen Raum entstehen lässt, in dem Dinge heilen und verändert werden können.

Mehr über meinen Ansatz

Gründe für eine Körperpsychotherapie

  • Depressive Phasen, mangelndes Selbstwertgefühl und Lebensfreude
  • Bearbeitung alter Verletzungen und Bindungstrauma
  • Wunsch nach mehr Selbstakzeptanz und Verbundenheit mit sich selbst
  • Unterstützung bei Scham und Schuldgefühlen
  • Wunsch nach mehr Lebendigkeit und Zugang zu den eigenen Gefühlen
  • aktuelle Lebenskrisen
  • Burnout und Erschöpfung
  • Unterstützung im Umgang mit Unsicherheit, Angst, Wut, Trauer
  • Konflikte in Beziehungen
  • Themen bzgl. Intimität und Sexualität
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen
Praxis

Nernstweg 32-34
22765 Hamburg